Novalis Quartett

Streichquartett

„Nach Innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten …“ NOVALIS

Das Novalis Quartett erscheint als Geheimtipp im Kreise der internationalen Spitzenquartette:

Es belebt seine Interpretationen durch bewusste Wendung nach innen, wie der Dichter Novalis es ausdrückt. Von seiner einzigartigen Lyrik geprägt, beflügelt das Quartett die Fantasie des Zuhörers, besticht durch Leidenschaft und Gelassenheit und erinnert an ferne Länder und Zeiten. Seine vielfältige Klangsprache bettet den Zuhörer in einen Wohlklang der Schwerelosigkeit, der die Musik erst zum Leben erweckt und so unvergesslich macht.

Seit seiner Gründung 2003 erarbeitete das Novalis Quartett nicht nur das gängige Repertoire von Haydn bis Schönberg und Kompositionen des 21. Jahrhundert, sondern hat auch eigens für das Novalis Quartett komponierte Streichquartette uraufgeführt, unter anderem von Ulrich Schultheiss, Lorenz Stolzenbach, Christoph Wünsch, Reinhard Pfundt, Jürgen Schmitt, Christophe Sirodeau, Yoichi Usami und Wolfram Graf. Das Novalis Quartett war zu Gast in verschiedenen großen europäischen Konzertsälen und erfreut sich großer Beliebtheit. Dabei wurden die Konzerte mehrfach europaweit in Rundfunk und Fernsehen gesendet, wie zum Beispiel vom BR, ORF, sowie der spanischen RTVE, Solidaria TV, Localia und CRTVG und zum Teil (z.B. in Madrid) auch live übertragen. Zu den Gründungsmitgliedern zählten neben den Violinisten Jürgen und Cornelia Schwab als Cellist Klaus Kämper ( früher Cherubini Quartett, im Novalis Quartett bis 2015)  an der Bratsche Karsten Dobers (Violaprofessor in San Sebastian, Novalis Quartett bis 2008). In der Geschichte des Quartetts gab es danach mehrere Wechsel in der Bratsche und im Cello. Illustre Instrumentalisten garantierten den gleichbleibend hohen Standard des Quartetts aufgrund der außerordentlichen Integrationsfähigkeit der bleibenden und neu hinzukommenden Musikerpersönlichkeiten. Musikalische Weggefährten mit der Bratsche waren: der Ausnahmeviolaspieler und Komponist John Kinsella (ehemals Solobratschist in Weimar, beim London Philharmonic Orchester und an der Deutschen Oper Berlin), Jürgen Weber (ehemals ARD Preisträger im Schumann Quartett, langjähriger Solobratschist im BR Symphonieorchester und Professor an der Musikhochschule München), am Cello Helmut Veihelmann (Solocellist im BR Symphonieorchester) und danach Rudolf Kuhn (ehemals Quatuor Rosamonde Paris).

Heute hat sich das Novalis Quartett verjüngt mit dem Nachwuchskünstler Pascal Schwab an der Bratsche sowie Markus Wagner (Professor für Violoncello an der Musikhochschule Nürnberg).

Am 21. April 2018 fand in Hirschberg (Thüringen) ein Festakt zur Einweihung der von Mitgliedern des Novalis Quartetts gegründeten musisch-kulturellen Begegnungsstätte Villa Novalis statt. In dieser neuen,  zukünftigen Residenz des Quartetts möchten die Musiker einen Beitrag zur Förderung des kulturellen Erbes leisten und die klassische Musik auch Bewohnern des ländlichen Raumes zur Verfügung stellen um damit kommenden Generationen die Gelegenheit zu geben, ihr Leben mit künstlerisch musikalischen Impulsen anzureichern.